MEDIZINISCHES CANNABIS & FAHREIGNUNG
Grundsätzlich dürfen Patientinnen und Patienten mit ärztlich verordnetem medizinischem Cannabis am Straßenverkehr teilnehmen. Entscheidend ist jedoch nicht das Rezept allein, sondern die individuelle Fahrtüchtigkeit. Wer durch seine Medikation beeinträchtigt ist, darf kein Fahrzeug führen – unabhängig davon, ob die Einnahme legal verordnet wurde oder nicht.
Deshalb legen wir bei Florasei großen Wert auf eine verantwortungsvolle und kontinuierliche Therapiebetreuung. Unser Ziel ist nicht nur die Verordnung einer Therapie, sondern eine sichere und langfristige Begleitung unserer Patientinnen und Patienten.
Für die Teilnahme am Straßenverkehr sind mehrere Faktoren entscheidend:
• Die Medikation muss ärztlich verordnet sein. • Die Einnahme muss entsprechend der ärztlichen Empfehlung erfolgen. • Es dürfen keine relevanten Nebenwirkungen oder Ausfallerscheinungen bestehen. • Die Patientin oder der Patient muss die eigene Fahrtüchtigkeit jederzeit realistisch einschätzen können. • Die Therapie sollte nachvollziehbar dokumentiert und regelmäßig ärztlich begleitet werden. Ein Rezept allein stellt keinen Freifahrtschein dar. Behörden, Polizei und Gutachter betrachten stets die Gesamtsituation.
Warum regelmäßige Verlaufskontrollen wichtig sind
Bei Florasei endet die Betreuung nicht mit der Ausstellung eines Rezepts. Regelmäßige ärztliche Verlaufskontrollen dienen nicht nur der Optimierung der Therapie, sondern auch der Dokumentation eines verantwortungsvollen Therapieverlaufs. Gerade im Zusammenhang mit Führerscheinfragen, behördlichen Nachfragen oder Verkehrskontrollen kann eine kontinuierlich begleitete Therapie von großer Bedeutung sein. Deshalb empfehlen wir regelmäßige Verlaufsgespräche und eine langfristige ärztliche Betreuung.

UNSER KOOPERATIONSPARTNER FÜR FAHREIGNUNG UND MPU
Führerscheinfragen im Zusammenhang mit medizinischem Cannabis können komplex sein. Neben einer verantwortungsvoll geführten und nachvollziehbar dokumentierten Therapie können – abhängig von der individuellen Situation – auch behördliche Schreiben, ärztliche oder fachärztliche Gutachten, eine Fahreignungsbegutachtung oder eine MPU eine Rolle spielen. Damit unsere Patientinnen und Patienten auch in diesen Fragen kompetente und verlässliche Unterstützung erhalten, arbeiten wir mit der SEDURA Consulting GmbH zusammen.
ÄRZTLICHE BEGLEITUNG DURCH FLORASEI
Medizinische Verantwortung.
Florasei verantwortet die medizinische Seite der Behandlung: sorgfältige ärztliche Prüfung und Begleitung der Cannabistherapie, regelmäßige Verlaufskontrollen, nachvollziehbare Dokumentation, Aufklärung über Wirkung, mögliche Nebenwirkungen und Fahrtüchtigkeit sowie erforderliche ärztliche Bescheinigungen und Stellungnahmen im Rahmen unserer Zuständigkeit.
SPEZIALISIERTE UNTERSTÜTZUNG DURCH SEDURA
Fahreignung und MPU.
SEDURA ergänzt die medizinische Begleitung durch spezialisierte Beratung bei der ersten Einordnung der persönlichen Führerscheinsituation, bei Schreiben oder Auflagen der Fahrerlaubnisbehörde, bei der Vorbereitung auf eine MPU oder Fahreignungsbegutachtung sowie bei Untersuchungen und der strukturierten Vorbereitung erforderlicher Unterlagen. Unter der Leitung des Gründers und zertifizierten Verkehrspädagogen Dustin Senebald begleitet SEDURA Betroffene individuell und online – ausdrücklich auch Patientinnen und Patienten mit verordnetem medizinischen Cannabis.
Florasei und SEDURA verbinden ärztliche Therapiebegleitung mit spezialisierter Beratung zu MPU und Fahreignung. Florasei bleibt für die ärztliche Behandlung und medizinische Dokumentation zuständig; SEDURA übernimmt die spezialisierte Beratung und Vorbereitung bei Führerscheinfragen, behördlichen Anforderungen und anstehenden Begutachtungen. Die Beurteilung der Fahreignung und behördliche Entscheidungen erfolgen unabhängig durch die zuständigen Stellen. Persönliche oder medizinische Daten werden ausschließlich mit ausdrücklicher Einwilligung weitergegeben.
Kostenloses Beratungsgespräch bei SEDURA
Eine Cannabistherapie bringt nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten mit sich. Wir klären umfassend über Verkehrsteilnahme, Aufbewahrung von Medikamenten, Dosierung, mögliche Nebenwirkungen und den verantwortungsvollen Umgang mit der Therapie auf. Unser Anspruch ist eine sichere und nachhaltige Behandlung.
Verkehrskontrolle, Führerschein oder Behördenanfrage?
Viele unserer Patientinnen und Patienten fragen sich, wie sie sich bei einer Verkehrskontrolle verhalten sollten oder was passiert, wenn die Führerscheinstelle Unterlagen anfordert. Wichtig zu wissen: Ein ärztliches Rezept allein garantiert nicht automatisch die Fahreignung. Eine kontinuierliche und nachvollziehbare Therapie ist besonders wichtig. Regelmäßige ärztliche Verlaufsgespräche können helfen, den Therapieverlauf zu dokumentieren. Bei Unsicherheiten sollten Sie frühzeitig handeln und nicht erst dann, wenn bereits ein Schreiben der Behörde vorliegt.
